Abschlussempfehlungen der Kommission “Erinnerungskulturen der sozialen Demokratie”

Die Kommission “Erinnerungskulturen der sozialen Demokratie” (mehr)
hat auf Initiative der Hans-Böckler-Stiftung von 2018 bis 2021 untersucht, wie Gewerkschaften und andere Akteur*innen sozialer Demokratie ihre Geschichte erinnerten und erinnern und inwiefern Organisationen, Institutionen und Errungenschaften der sozialen Demokratie in den Erinnerungskulturen Deutschlands berücksichtigt wurden und werden.

Sie hat ihre Befunde und Abschlussempfehlungen zur (Re-)Vitalisierung der Erinnerungskulturen vorgelegt. Die Empfehlungen sind als PDF-Dokument hier dokumentiert.

Call für den zweiten Dissertationspreis der GLHA

Die German Labour History Association (GLHA) vergibt zum zweiten Mal
einen Preis für eine inhaltlich, methodisch und theoretisch innovative
Dissertation auf dem Gebiet der Labour History. Thematisch, epochal oder regional sind den Arbeiten keine Grenzen gesetzt.

Deadline für die Bewerbung ist der 15. Juli 2021. Alles weitere hier im PDF.

Dissertation award of the German Labour History Association (GLHA)
For the second time, the German Labour History Association (GLHA) will confer an award for dissertations of innovative content, methodology or theory in the field of Labour History. Full text on page 2 of the PDF.

[CfP] Arbeit/Zeit. Globale Perspektiven (Hamburg 3.-5.3. 2022)

Im Mittelpunkt der zweiten Konferenz der German Labour History Association (GLHA) im März 2022 stehen historische und sozialwissenschaftliche Zugänge zum Verhältnis von Arbeit und Zeit in verschiedenen Perioden und Weltregionen. Adressiert sind Beiträge aus dem gesamten empirischen, theoretischen und methodischen Spektrum der Geschichtswissenschaft sowie der Sozial- und Kulturwissenschaften. Der zeitliche Schwerpunkt der Beiträge sollte vorrangig in der Neueren Geschichte (19. bis 21. Jahrhundert) liegen. Details hier im PDF.

Vortrag von Melina Teubner publiziert: „A arte de cozinhar”. Sklavenschiffköche, Ernährung und Diaspora im südlichen Atlantik 1800–1870.

Melina Teubner hat auf der GLHA-Konferenz im Februar 2020 den ersten von der GLHA vergebenen Dissertationspreis erhalten. Ihren Vortrag haben wir nun publiziert. Die Nr. 1 der GLHA-Schriftenreihe können Sie hier als PDF herunter laden oder bei uns eine gedrucke Fassung bestellen.

German Labour History is Back [Artikel]

Artikel von Prof. Stefan Berger, Vorsitzender der German Labour History Association über das Revival der Arbeits- und Arbeiter*innengeschichtsschreibung im deutschsprachigen Raum. Erschienen in der Zeitschrift “International Labor and Working-Class History”, Ausgabe Frühjahr 2020. Der Artikel ist hier als PDF zugänglich..

 

Labour History is back! – Erste Tagung der German Labour History Association

Vom 6. bis 8. Februar 2020 diskutierten knapp 70 Teilnehmer_innen engagiert über die „Freiheit der Arbeit im Kapitalismus“. In angenehm kollegialer Atmosphäre wurden 15 Vorträge debattiert (zum PDF des Tagungsprogramms).

Am Abend  des 7. Februar wurde erstmals der Dissertationspreises der GLHA verliehen. Ausgezeichnet wurde Melina Teubner (Bern) für ihre Studie »A arte de cozinhar (deutsch: Die Kunst des Kochens). Sklavenschiffsköche, Ernährung und Diaspora im südlichen Atlantik 1800-1870«.

Im Rahmen der Tagung wurde auf einer ordentlichen Mitgliederversammlung u.a. der Vorstand wiedergewählt (Link zum Protokoll der GLHA Mitgliederversammlung Bochum 2020). Aktuell hat der Verein gut 100 Mitglieder, Tendenz steigend.

Bericht zur Tagung von Patrick Böhm auf HSozKult (Link).

Pressemeldung des Instituts für soziale Bewegungen der Uni Bochum zur Verleihung des Dissertationspreises (PDF).

Bericht zur Tagung auf der Website der Rosa-Luxemburg-Stiftung (Link).

Mitgliederversammlung am 6. Februar 2020

Am 6. Februar fand in Bochum die reguläre Mitgliederversammlung des Vereins “German Labour History Association” statt. Wir gratulieren dem wiedergewählten Vorstand
1. Vorsitzender: Stefan Berger
Stellv. Vorsitzender: Stefan Müller
Schatzmeisterin: Michaela Kuhnhenne
Schriftführer: Knud Andresen
Doktorandenvertreterin: Kandidatin Anna Strommenger
BeisitzerInnen: Mareen Heying, Thomas Welskopp, Jan Kellershohn, Bernd Hüttner, Klaus Weinhauer, Norbert Fabian.

und dokumentieren das Protokoll (PDF) der Mitgliederversammlung.

Zur Freiheit der Arbeit im Kapitalismus. Tagung anlässlich der Gründung der German Labour History Association, 6.–8. Februar 2020, Bochum

Zur Freiheit der Arbeit im Kapitalismus. Tagung anlässlich der Gründung der German Labour History Association, 6.–8. Februar 2020, Bochum

Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung, German Labour History Association, Rosa-Luxemburg-Stiftung. Gefördert durch die Fritz-Thyssen-Stiftung.

Haus der Geschichte des Ruhrgebiets, Clemensstraße 17-19, 44789 Bochum

Anmeldeschluss: 15. Januar 2020

Die Geschichte der Arbeit der vergangenen zwei Jahrzehnte konzentrierte sich zum einen auf die Verwissenschaftlichung von Arbeit und zum anderen auf die Vielfalt von Arbeitsverhältnissen in globaler Perspektive. In beiden Fällen stellt die Freiheit einen Fluchtpunkt dar: als Gegenmodell, von dem das eigene Untersuchungsobjekt abgegrenzt wird, im ersten Fall; als (nie erreichtes) Ziel der untersuchten Institutionen und Praktiken im zweiten. Explizit diskutiert wird diese Funktion jedoch nur selten. Im Sinne einer Standortbestimmung der Arbeitsgeschichte im deutschen Sprachraum wird auf der ersten Tagung der German Labour History Association die „freie Lohnarbeit“ und ihr Verhältnis zum Kapitalismus in den Blick genommen. Den Tagungsflyer finden Sie und findet Ihr hier im PDF.

‘1968’ – Aufbrüche in den Arbeitswelten (Tagungsbericht)

Am 13. und 14. 12. 2018 traf sich in Düsseldorf das Kooperationsprojekt “Jüngere und jüngste Gewerkschaftsgeschichte” der Hans-Böckler-Stiftung und der Friedrich-Ebert-Stiftung. Jonas Fischer, Institut für soziale Bewegungen, Ruhr-Universität Bochum, hat auf HSozKult einen Tagungsbericht verfasst, der hier online ist.